Gemeinsam machen wir uns für unsere Ziele stark

Chronik unseres Gartenvereins

 

Am Anfang einer Entwicklung stehen meistens eine Idee oder eine Notwendigkeit. Beides stand Pate bei der Gründung unseres Vereins im Jahre 1951. Was geschah im Vorfeld dieser Gründung?

 

Am 02. Januar 1949 fanden sich Mitglieder des Gartenbauvereins Hombruch in der Gaststätte Pollmeier zur Gründung des Kleingartenvereins „Eintracht 1949“ zusammen. Mit Wirkung ab 01. Januar 1951 wurde ein Gelände von ca. 411 a als Dauerkleingartenanlage gepachtet. So konnte Grundstein für die Anlage von 77 Gärten und Gelände für einen Kinderspielplatz und ein später zu errichtendes Vereinsheim gelegt werden.

 

In der Aufbauphase mussten Bombentrichter beseitigt und Wasserrohre verlegt werden, bevor das Pflanzen von Obstbäumen und Sträuchern erfolgte. Bald schon zeigte zartes Grün die Existenz des neuen Vereins an. Das kleingärtnerische Leben begann. Erst viel später wurden die Lauben errichtet, die ein typischer Bestandteil unserer Kleingärten sind. Meist geschah das in Nachbarschaftshilfe, die bei den Kleingärtnern bis heute großgeschrieben wird.

 

Die Stadt Dortmund errang im Jahre 1951 im Städtewettbewerb den Goldenen Erntekranz. Dies war ein Gemeinschaftserfolg der Kleingärtner Dortmunds, an dem auch der Kleingartenverein „Eintracht 1949“ maßgeblich beteiligt war. Der Vorschlag des Stadtverbandes der Kleingärtner e.V., den Verein umzubenennen in Würdigung des erzielten Erfolges, wurde dankbar aufgegriffen und in der Jahreshauptversammlung vom 08. Juni 1952 einstimmig beschlossen, den Verein in Goldener Erntekranz 1951 e.V umzubenennen.

 

Das war der Beginn einer langjährigen Tradition. Unsere Mitglieder haben bis heute dazu beigetragen, dass unser Verein zu einem der schönsten in Dortmund zählt. Unzählige Urkunden in zahlreichen Wettbewerben sind ein Zeugnis hiervon.

 

Es ist bereits Tradition, dass alle anfallenden Arbeiten in der Anlage, seien es Sanierungen oder Neuanlagen, in Gemeinschaftsarbeit durchgeführt werden. Durch diese intensiven Maßnahmen tragen unsere Mitglieder bis heute dazu bei, die Qualität der Anlage zur Freude der Gartenfreunde und Besucher intensiv zu steigern. Wir können stolz sein auf diesen sichtbaren Erfolg unserer Arbeit.

 

Finanzielle Unterstützung im Hinblick auf die Materialbeschaffung, zum Beispiel bei der Sanierung von Wegen und Zäunen, erhielten wir vom Stadtverband Dortmunder Gartenvereine e. V., dem wir an dieser Stelle für die uns zuteil gewordene Hilfe danken wollen. Wie in den vergangenen Jahren werden wir auch in Zukunft bemüht sein, die Qualität unserer Anlage zu steigern.

 

In den Jahren seit der Gründung des Vereins hat es einen steten Wechsel an Mitgliedern gegeben, teils durch Wegzug, Alter, aus gesundheitlichen Gründen und leider auch durch Tod. Alle früheren und heuteigen Mitglieder haben jedoch den Goldenen Erntekranz in der einen oder anderen Art geprägt.

 

Im Jahre 1962 wurde nachträglich eine Drainage installiert, um den hohen Grundwasserspiegel in einem Teil der Anlage zu senken.

 

Das Vereinsheim wurde erst relativ spät errichtet. Der erste Spatenstich erfolge am 01. Mai 1970. Bereits im gleichen Jahr konnte das Erntedankfest in eigenen Räumen gefeiert werden als quasi inoffizielle Einweihung.

 

Die endgültige Fertigstellung des Vereinsheims erfolgte aber erst danach. Die offizielle Einweihung zum 20-jährigen Bestehen des Vereins erfolgte am 01. Mai 1971. Wie jede Neuerung in unsrer Anlage erfolgte auch der Bau des Vereinsheims in Eigenleistung durch Gemeinschaftsstunden. An der Peripherie von Hombruch, Barop und Renninghausen gelegen und Wanderweg durch die Bolmke zur Westfalenhalle und Borussia Dortmund, ist unser Vereinsheim Ziel und Rastpunkt vieler Besucher geworden. Die etwas später angelegte großzügige Terrasse unseres Vereinsheims gibt unseren Gästen die Möglichkeit, sich an schönen Tagen im Freien zu bewegen und sich der Natur zu erfreuen.

 

Wie leistungsstark unsere Anlage gewesen ist, mag der folgende Auszug aus den Aktivitäten der vergangenen Jahre dokumentieren.

 

In den Jahren 1981 – 1983 wurde die Hauptwasserleitung erneuert. Im Anschluss an diese Arbeiten wurde 1983 der westliche Hauptweg erneuert. Ein Jahr später, im Jahre 1984 wurden ergänzend die Stichwege instandgesetzt.

 

Im gleichen Jahre 1984 wurde eine zusätzliche Laube als „Mehrzwecklaube“ in die Anlage integriert. Sie steht für Vorstansarbeit und für die Arbeit von Vereinsgruppen zur Verfügung, kann aber auch für private Veranstaltungen bei gewissen Anlässen von allen unseren Mitgliedern genutzt werden. Die Finanzierung dieser Mehrzwecklaube erfolgte ohne finanzielle Mehrbelastung durch unsere Mitglieder.

 

Die Erneuerung des südlichen Hauptweges wurde in den Jahren 1986 & 1987 durchgeführt. Als Lieferantenzufahrt zum Vereinsheim und durch Befahren mit schweren LKW beschädigt, erfolgte hier eine teilweise Bepflasterung. Besonderen Anklang bei unseren Besuchern fand auch die selbstfinanzierte Rampe  von 1987, welche einen barrierefreien Weg zum Vereinsheim ermöglicht. Jetzt können auch Personen mit Kinderwagen oder Behinderte ungehindert ins Vereinsheim gelangen.

 

Ebenfalls 1986 erhielt der Verein im Anlagenwettbewerb „Goldener Spaten“ die Auszeichnung „sehr gut“.

 

Um den Trend in unserer Kleingartenanlage positiv fortzusetzen, passten wir 1989 den nördlichen und einen Teil des westlichen Hauptweges dem Gesamtbild der Anlage an.

 

1990 wurde der Außenzaun an der Stockumer Straße erneuert. Hier mussten circa 210 Meter Zaun inklusive Pfosten vollkommen neu gesetzt werden. Es entstand ein moderner und funktioneller Zaun in Metallgitterausführung, der uns in seiner Witterungsbestädigkeit sicherlich viele Jahre erfreuen wird.

 

1993 wurde die Wasserleitung in der Anlage erneuert und die Versorgung der Gärten sichergestellt.

 

Heute besitzen alle Gärten Zugang zu Trinkwasser und Strom.

 

2018 wurde das Mobiliar unserer Gaststätte erneuert und ein modernes Ambiente geschaffen.

 

2019 wurden die Fenster unser Gaststätte durch neue ersetzt, die Vergitterung konnte dank moderner einbruchhemmender Glasscheiben entfallen, was den Gesamteindruch unser Gastronomie positiv hervorhebt.

 

Ebenfalls 2019 wurde das umlaufende Geländer der Terrasse in Holzausführung durch ein Edelstahlgeländer ersetzt, welches positiv unsere Gäste schützt und optisch ein Eyecatcher ist. Die Terrasse ist dadurch attraktiver geworden.

 

Realisiert wurde auch 2019 die Erschaffung einer Wildblumenwiese, eine Bereicherung unserer Anlage, die dem Bienen- und Insektenschutz dient, damit auch dem angestrebten Vogelschutz.

 

Eine neue Schaukel wurde 2019 auf dem vereinseigenen Spielplatz aufgestellt, weil die alte marode und zum Spielen nicht mehr geeignet war. Die Beplankung des Turms mit der Rutsche wurde instandgesetzt.

 

Der Weg zum kleinen Tor (Stockumer Straße) wurde 2020 grundlegend saniert, die Teerdecke durch eine Bepflasterung ersetzt, um Unfallgefahren zu eleminieren

 

Kontinuierlich wurde und wird der Spielplatz erneuert, gewartet und/oder instandgesetzt. Dieser wird mit TÜV-geprüften Spielgeräten ausgestattet und regelmäßig kontrolliert.

 

Wie bereits angesprochen, werden diese anfallenden Arbeiten von unseren Kleingärtnern selbstverständlich in Eigenleistung durchgeführt. Wir sind mit Recht darauf stolz, all das in diesen Jahren geschafft zu haben. Aber Arbeit gibt es in einer Anlage wie unserer in Hülle und Fülle, und die Besucher bekommen in der Regel nur etwas davon mit, wenn sie Kleingärtner bei der Arbeit direkt sehen können.

 

Bepflanzungen neu gestalten und Pflegen, Heckenschnitte, Vogelschutzmaßnahmen, Reinigung der Anlage, Rasenmähen, Sandaustausch, Instandhaltung der Spielgeräte und und und …..- man kann hier an dieser Stelle gar nicht alles aufzählen.

 

Wir wollen den Goldenen Erntekranz in seiner Schönheit erhalten und werden ihn den geänderten Umweltbedingungen anpassen. Auch in Zukunft wollen wir ein Ort sein, den man gerne einmal besucht. Dank an dieser Stelle an alle Gartenfreunde, die durch persönlichen Einsatz dieses alles möglich gemacht haben.

 

 

 

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Stockumerstraße 133b
 

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  Herr Alfred

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